Am 30.11.08 um 19.30h ist es soweit: Das ZDF strahlt die Dokumentation „Duell in den Wolken – Der letzte Flug des kleinen Prinzen“ aus.
Lino von Gartzen spielt in diesem von der TANGRAM Christian Bauer Filmproduktion produzierten Film eine tragende Rolle.
Hier der Ankündigungstext des ZDF:
Vor wenigen Monaten ging eine sensationelle Meldung durch die Weltpresse: Eines der letzten großen Rätsel des Zweiten Weltkriegs war gelöst: das spurlose Verschwinden von Antoine de Saint Exupéry. Der berühmte Autor („Der kleine Prinz“) und Pilot wurde am 31. Juli 1944 von einem deutschen Jagdpiloten abgeschossen. Der Gegner von Saint-Exupéry heißt Horst Rippert. Das ist das Ergebnis einer langjährigen Spurensuche und Recherche, die zu dieser spannenden Dokumentation über den rätselhaften Fall Antoine de St. Exupéry führte.
Die Suche nach Frankreichs Nationalhelden und seinem unbekannten Gegner ist eine Geschichte voller merkwürdiger Funde und unfassbarer Zufälle. Von Anfang an kannten die Spekulationen über Saint-Exupérys Schicksal keine Grenzen. Es hieß, er sei abgestürzt, im Kloster untergetaucht, zum Feind übergelaufen, habe Selbstmord begangen oder gar auf mystische Weise den Planeten verlassen. Er blieb verschwunden.
50 Jahre später die erste spektakuläre Spur: Ein Fischer findet vor Marseille in seinem Netz das silberne Armband des Dichters. Doch der Fundort ist fernab von Saint-Exupérys vermuteter Flugroute. Alle halten den Fischer für einen Scharlatan, nur der Taucher Luc Vanrell glaubt an die Geschichte. Bei seiner Suche stößt er vor der unbewohnten Ile de Riou auf Wrackteile eines Flugzeugs. Gegen die Widerstände von Behörden und Experten kann er beweisen, dass er Saint-Exupérys Maschine gefunden hat.
Doch die Frage, wie und weshalb Saint-Exupéry an dieser Stelle ums Leben kam, zieht Vanrell und sein kleines Team immer tiefer in das Rätsel und führt sie, gemeinsam mit dem deutschen Unterwasserarchäologen Lino von Gartzen, von einer mysteriösen Fährte zur nächsten.
An der Absturzstelle entdecken die Forscher den Motor einer deutschen ME 109. Gab es einen Luftkampf, bei dem beide Piloten ihr Ende fanden? Auf der Ile de Riou gibt es ein Grab, in dem während des Krieges Fischer einen Piloten bestattet haben sollen. War es Saint Exupéry? Oder sein Gegner? Das Grab ist leer. Der Schädel, so heißt es, sei im Besitz eines französischen Arztes. Aber der Arzt ist verstorben und der Schädel verschollen. Die Jagd führt in die USA und schließlich zum Erfolg.
In Wiesbaden gesteht uns der heute 86-jährige Horst Rippert, dass er 1944 den „Kleinen Prinzen“ wie man Saint-Exupéry auch nannte, abgeschossen hat. Und ganz nebenbei klärt sich nach Jahrzehnten das Schicksal eines echten deutschen Prinzen, der genau wie Saint-Exupery von einem Einsatz nicht zurückkehrte.
Regie: Florian Huber
Und hier der Link zum ZDF
Der Film war sehr aufschlußreich; sehr gut recherchiert und bestmöglichst in Scene gesetzt. Das nebenbei noch ein weiteres Fliegerschicksal dadurch aufgeklärt werden konnte ( Jagdflieger Prinz zu bentheim) ist sehr bemerkenswert.
Dank deutscher Akten.
Von: Wolfgang Bochdam am 30. November 2008
um 7:24
Wir freuen uns, dass der Film gefallen hat! Die Aufklärung gelang vor allem durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit von französischen und deutschen Forschern. Taucher, Pathologen Historiker haben hier zusammengearbeitet und aus den Akten mehrer Länder ein komplexes Puzzle zusammengesetzt.
Von: sommercharlie am 1. Dezember 2008
um 12:13